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Was kosten E-Zigaretten

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Sie ist eigentlich keine Zigarette, auch wenn sie ein bisschen so aussieht. Aber im Unterschied zur traditionellen Zigarette kommt die elektronische Version ohne Rauch aus, der möglicherweise so manchen Mitmenschen belästigt. Das Konzept der sogenannten elektronischen Zigarette geht 50 Jahre zurück. Doch erst ein Chinese hat vor neun Jahren die heutige elektrische Zigarette erfunden. Dabei kommt es nicht zu einer Verbrennung, sondern zu einem Verdampfungs-Prozess.Mittels einer Art Glimmfaden wird eine Flüssigkeit, die Rede ist von einem Liquid, erhitzt und zum Verdampfen gebracht. Die nötige Energie stammt aus einer wiederaufladbaren Batterie. Die Laufzeiten waren früher aber bescheiden. Heute jedoch kann der Akku bis zu einem Tag betrieben werden, bevor man ihn wieder aufladen muss. Das E Liquid ist in einer Art Patrone untergebracht, die Rede ist auch vom Depot, und es bildet das Pendant zum eigentlichen Tabak. Die gesetzliche Regelung ist verschieden. Im Grossteil der Europäischen Union gilt es als Genussmittel, so zum Beispiel in Deutschland. Somit fällt es nicht unter die Arzneimittel-Gesetzgebung, und damit sind elektronische Zigaretten in Deutschland in vielen Tabakgeschäften erhältlich. Österreich dagegen ist strenger und lässt den Verkauf von E-Zigaretten nur in Apotheken zu. In der Schweiz kann man keine Nikotinpatronen kaufen, auch nicht in der Apotheke.
Die Risiken für die Gesundheit sind jenen des altbekannten Glimmstengels einigermassen ähnlich. Selbst wenn Langzeitstudien noch nicht vorhanden sind, in mehreren Tests wurden Stoffe nachgewiesen, die Krebserregend sein können, und auf jeden Fall nimmt der Raucher Nikotin auf. Und trotzdem ist die E-Zigarette nicht so schädlich wie die traditionelle, weil das elektronische Modell kein Acrolein oder Kohlenmonoxid absondert. Nun kommt die E-Zigarette zwar ohne Rauch aus und trotzdem ist sie in vielen öffentlichen Räumen nicht willkommen, vielmehr sogar verboten. Zum Beispiel in Bahnhöfen. Genauso unschlüssig in der Handhabung sind sich viele Airlines. In vielen Airlines ist sind die E-Zigaretten nicht erlaubt. Nur eine bekannte Billigfluglinie gestattet den Gebrauch an Bord und verkauft sie auch gleich selbst, allerdings sind es Modelle, die ohne Akku auskommen.
Und wer sich nun mit dem Gedanken trägt, mit dem Rauchen aufzuhören, für den ist die E-Zigarette nicht in jedem Fall die Lösung. Sie sei ungeignet, sagt die Gesundheitsbehörden der UNO. Dagegen existieren allerdings Umfragen und Untersuchungen, in denen viele Menschen behaupten, sie hätten es geschafft, dank der e-Zigarette mit Rauchen aufzuhören, oder mindestens den Konsum zu vermindern.
Die Kosten die elektronische Zigarette zu kalkulieren, ist nicht ganz einfach. Der grösste Ausgabenposten ist die E-Zigarette selbst.Sie kostet zwischen 50 und 120 Euro. Aber dazu kommen noch weitere Posten, die man nicht vergessen darf. Da wären die Depots (also die Patronen). Dann haben aber auch Akku und Verdampfer ihre Lebensdauer erreicht und sind auszuwechseln. Wie hoch die Gesamtkosten sind, ist ganz verschiedenen und hängt natürlich im Wesentlichen davon ab, wieviele Zigaretten man raucht. Jedenfalls aber kostet es unter dem Strich weniger als beim traditionellen Zigaretten-Konsum.

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